Skandia Aktuell

Interview: Partnerschaft als Schlüssel für Erfolg

Die Newsletter-Redaktion hat bei Vertriebsdirektor Heiko Reddmann nachgefragt: Was waren markante Daten, Erkenntnisse und Aktionen 2009? Und was kann das neue Jahr 2010 für den Vertrieb fondsgebundener Vorsorge-Lösungen bringen?

Die Newsletter-Redaktion hat bei Vertriebsdirektor Heiko Reddmann nachgefragt. Was waren markante Daten, Erkenntnisse und Aktionen 2009? Und was kann das Jahr 2010 für den Vertrieb fondsgebundener Vorsorge-Lösungen bedeuten und bringen?

Red.: Herr Reddmann, gab es besonders wichtige Neuerungen im Jahr 2009 für die Skandia?
HR: Ja, sicherlich haben wir uns und unsere Vertriebsausrichtung auch im vergangenen Jahr optimiert. Hier sind vor allem der Schwenk auf eine noch konsequentere Zielgruppenorientierung und damit ein stärkerer Fokus auf eine bedarfsgerechte Kundenansprache zu nennen.

Red.: Und von welchen Neuerungen profitierten Ihre Partner am meisten?

HR: Da wäre als Erstes unser neuer Auftritt: Frischer, sympathischer und vor allem auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Und gerade diese Nachhaltigkeit möchten wir noch viel intensiver in unsere Vertriebspartnerschaften einbringen. Damit diese noch stärker von unseren Services und Angeboten profitieren können. Denn immer mehr Kunden lassen eben auch ethische und ökologische Kriterien in ihre Anbieterwahl einfließen. Bei der Skandia werden Fondsauswahl und Unternehmenspolitik diesen Anforderungen bereits seit Jahren gerecht – vor allem unsere grüne Fondsrente steht dafür. Jetzt tragen wir diese Botschaft allerdings auch deutlicher nach außen. Und das kommt an!

Red.: Woraus schließen Sie das?

HR: Nun, auch in einem schwierigen Marktumfeld konnten wir unsere Marktanteile leicht steigern. Dafür gilt natürlich vor allem unseren engagierten Partnern ein kräftiges Dankeschön!

Red.: Welche Aktionen haben besonderen Anklang bei Ihren Partnern oder Kunden gefunden?

HR: Zum einen die Optimierung des Garantiefonds SEG 20XX. Damit erreichten wir sicherheitsorientierte Kunden noch besser. Und auf Vertriebsseite kam vor allem unsere Herbstaktion mit dem Treuebonus und Unternehmerbonus sehr gut an. Die übrigens auch in den Fachmedien auf breite Resonanz stießen. Dort kamen auch unser Unternehmen und ausgewählte Produkte besonders gut an. Skandia Dread Disease und unsere Vorsorge-Lösungen der dritten Schicht schnitten beispielsweise bei den ASSCompact Trend-Ratings bzw. im CHARTA-Qualitätsindex sehr gut ab.

Red.: Sie sprachen den schwierigen Markt direkt an. Gibt es dafür konkrete Zahlen?

HR: Ja, der fondsgebundene Markt musste einen Absatzeinbruch von 35 % hinnehmen. Das lag vornehmlich daran, dass die Finanzkrise zur Vertrauenskrise bei den Kunden wurde. Diese legten noch mehr Wert auf Sicherheit bei ihren Anlagen. Aufgrund dieser anhaltenden Kundenverunsicherung mussten und müssen Berater noch mehr Überzeugungsarbeit leisten.

Red.: Aber Sie bleiben dem fondsgebundenen Geschäft treu?

HR: Ja, weil wir überzeugt davon sind, dass es langfristig gesehen keine bessere und Erfolg versprechendere Alternative gibt. Die zudem die Renditen erwirtschaften kann, die für die Altersvorsorge der Kunden dringend gebraucht wird. Die Skandia setzt weiterhin konsequent auf Fondspolicen und langfristige Anlage.

Red.: Womit wir schon bei den Aussichten sind. Was denken Sie, wird das Jahr 2010 bringen bzw. brauchen?

HR: Ganz klar: Partnerschaft wird wichtiger denn je für den gemeinsamen Erfolg von Anbietern und Beratern. Dazu zählen verschiedene Punkte wie Zuverlässigkeit, Loyalität, gegenseitiges Unterstützen und gemeinsames Wachsen im Markt.

Red.: Und was tun Sie dafür konkret?

HR: Gleich zum Jahresauftakt starten wir mit vertriebsunterstützenden Maßnahmen, in diesem Fall:
Bestandsaktionen zur Kindergelderhöhung bei den Skandia Teddy-Policen und im Rahmen des Bürgerentlastungsgesetzes.

Red.: Welche Chancen sehen Sie für den Markt in diesem Jahr?

HR: Wir rechnen wieder mit einem Aufwärtstrend beim fondsgebundenen Geschäft
Gemäß ASSCompact Studie Private Vorsorge sehen Vermittler in allen Vorsorgelösungen eine positive Entwicklung. Dabei werden die höchsten Entwicklungspotenziale bei der Rürup-Rente gesehen. Auch auf Kundenseite gibt es positive Signale zu verzeichnen: Laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage zu ihrem Sparverhalten haben 2/3 der Befragten ihr Sparverhalten durch die Finanzkrise nicht verändert – also auch nicht reduziert – und für fast 75 % ist die eigene Altersvorsorge weiterhin ein wichtiger Spargrund. An der Spitze der dafür favorisierten Geldanlagemöglichkeiten liegt die private Rentenversicherung. Dabei steht der Sicherheitsaspekt weiterhin im Vordergrund.

Red.: Und wie reagiert die Skandia auf diese Aussichten?

HR: Produktseitig planen wir die Lücken in unserer Tarifwelt zu schließen. Und wir bleiben in doppelter Hinsicht treu. Erstens uns: Als Spezialist für langfristig ausgerichtete fondsgebundene Vorsorge. Und wir bleiben unserem Vertriebskonzept treu: Als Partner, der auf den unabhängigen Berater setzt und diesen umfassend und bedarfsorientiert bei seiner Tätigkeit unterstützt.

 

 

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