Skandia in der Presse

Doppeltes Glück für Schwerkranke

Berlin, den 17.02.2010.

Kaum bekannt, aber im Notfall sehr hilfreich: Eine Dread-Disease-Police kann Selbstständige retten

Die Diagnose schwarzer Hautkrebs trifft Isabella Kliebenstein im Juli 2007 völlig überraschend, ihr erster Gedanke: »Warum ausgerechnet ich?« An ihre Dread-Disease-Police bei der Skandia, die sie finanziell bei einer solch schweren Erkrankung absichert, denkt sie zunächst gar nicht. »Für mich war es nur wichtig zu erfahren, wie geht es weiter, was kommt auf mich zu?« Der Versicherung meldet sie die Erkrankung erst sechs Monate später. Anders als bei einer Berufsunfähigkeitspolice zahlt die Assekuranz prompt. Kaum liegen alle Unterlagen – Diagnose vom Arzt, Laborbericht und Nachweis der bisherigen Krankenversicherungen – vor, wird das Geld auf Kliebensteins Konto überwiesen.

Guter Rat
Es hat sich gelohnt, dass die Dresdner Friseurmeisterin vor sieben Jahren auf den Rat ihres Versicherungsmaklers gehört hatte. Seine Empfehlung: eine Dread-Disease-Versicherung für 50 Euro im Monat abschließen und dafür die Berufsunfähigkeits-Police kündigen. Denn diese ist zwar für Angestellte meist eine gute Wahl. Selbstständigen zahlt sie jedoch auch bei schwerster Krankheit keinen Cent, solange er/sie noch einen Angestellten hat, der ihn/sie ernährt. Zudem dauert es mindestens ein halbes Jahr, bis der Versicherte überhaupt eine dauerhafte Berufsunfähigkeit nachweisen kann. In dieser Zeit sind Selbstständige längst pleite, wenn kein Geld fließt.

Angebot
Als eigenständige Police gibt es Dread Disease in Deutschland nur bei drei Anbietern: Skandia, Gothaer Perikon und Marktführer Canada Life, der allein in den vergangenen zwölf Jahren in Deutschland rund 58 Millionen Euro ausgezahlt hat, im Durchschnitt pro Fall 72 512,73 Euro. Und das an Menschen in den besten Jahren. 38 Prozent der Schwerkranken waren jünger als 50 Jahre, 31 Prozent sogar jünger als 4o.

Versicherungsumfang
Geld gibt es bei nachgewiesener schwerer Erkrankung in Höhe der Versicherungssumme. Nur bei der Skandia bleibt der Versicherungsschutz auch nach der ersten für eine zweite schwere Erkrankung fortbestehen. Im Todesfall wird nach Vereinbarung zwischen fünf und 100 Prozent der Versicherungssumme ausbezahlt. Die Policen schützen den Versicherungsnehmer und dessen Kinder unter 18 Jahren. Die Prämienhöhe hängt von Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Antragstellers ab.

Genau lesen
Kein Geld gibt es z.B. bei Krebs, wenn die Tumore noch im Frühstadium sind und keine Tendenz zur Metastasenbildung besteht. Diese Erfahrung musste eine Versicherte machen, die an einer harmloseren Art von Brustkrebs erkrankt war. Sie ging leer aus, und scheiterte auch vor dem OLG Oldenburg (Az. 5 U 87/09). Der schwarze Hautkrebs von Isabella Kliebenstein war versichert, und sie gilt nach operativer Entfernung des Melanoms als geheilt. Die hohe Versicherungssumme hat sie als Reserve für Ernstfälle gut angelegt. Andere Betroffene müssen das Geld einsetzen, um ihren Betrieb am Laufen zu halten, um beruflich kürzertreten zu können, um sich eine bessere medizinische Versorgung zu sichern oder um sich in einem Leben mit bleibender Behinderung einigermaßen einzurichten.

Alternativen
Ebenfalls zu den Risikoversicherungen zählen die Berufsunfähigkeits-, die Risikolebens- und die Unfallversicherungen (siehe linke Seite). Treten die hier versicherten Risiken nicht ein, bleibt das eingezahlte Geld bei der Versicherung für Leistungen an andere Versicherte (außer bei Policen mit Beitragsrückgewähr).

Fazit
Wer nur seine Hinterbliebenen gegen den Todesfall absichern will, ist mit einer Risikolebensversicherung am besten bedient. Wer als Selbstständiger keinen gesetzlichen Schutz bei eigener Arbeitsunfähigkeit hat, der sollte über eine Dread-Disease- Police nachdenken. Für Angestellte mit einem stark spezialisierten Beruf ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung immer noch erste Wahl.

Quelle: Guter Rat (03/2010)
 

 

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