Fondsgebühren: Warum teure Fonds keine schlechten Fonds sein müssen

Investmentfonds kosten Gebühren – und diese mindern die Rendite eines Fonds. Hohe Fondsgebühren sind aber kein Grund, einen Fonds zu meiden. Wir verraten Ihnen, warum ein teurer Fonds kein schlechter Fonds sein muss und wie die Fonds, mit denen die Skandia arbeitet, aufgestellt sind.

Es gibt in den letzten Jahren einen klaren Trend zu mehr Kostentransparenz bei Fondsgebühren. Dazu wurde eine Kennzahl eingeführt, die sogenannte Total Expense Ratio (TER) oder Gesamtkostenquote. Aber wie aussagekräftig ist diese Kennzahl wirklich? Und was sagt sie über die tatsächliche Fondsqualität aus?

Die Gesamtkostenquote gibt Ihnen Aufschluss darüber, welche Kosten bei einem Investmentfonds im Jahr angefallen sind: Verwaltungs- und Depotbankgebühren sowie Steuern, die sich auf den Fonds selbst beziehen. Diese Kosten werden dann zum jeweiligen Fondsvermögen ins Verhältnis gesetzt. Heraus kommt eine Prozentzahl, die bei einem Aktienfonds in einem Jahr durchaus bei über 2 % liegen kann. Direkt spürbar sind diese Kosten für den Kunden regelmäßig nicht, da sie den verwalteten Fondsvermögen entnommen werden und die Rendite entsprechend geringer ausfällt.

Nun könnte man meinen, je höher die Kosten, desto schlechter die Performance. Aber gilt diese Rechnung wirklich? Was ist der wahre Zusammenhang zwischen Fondskosten und Fondsqualität?

Qualität hat ihren Preis

Die Frage ist: Darf ein hochwertiger Fonds teuer sein – so wie ein hochwertiges Auto teuer sein darf? Dass Qualität ihren Preis hat, würde die Mehrheit der deutschen Autofahrer wohl anstandslos unterschreiben.

Ähnlich verhält es sich im Fondsgeschäft. So haben zum Beispiel Fonds mit einem ausgeklügelten Risikomanagement oder neuen Anlageansätzen wie den trendfolgenden Modellen oftmals auch eine bessere Gesamtperformance – nicht zu vergessen: Nachdem die hohen Gebühren bereits abgezogen wurden. Das Fondsmanagement stellt also für die besondere Leistung höhere Kosten in Rechnung und trotzdem kann die Gesamtperformance eines Fonds noch überdurchschnittlich hoch sein. 

Was ist ein hochwertiger Fonds?

Ausschlaggebend für die Qualität eines Fonds ist das Rendite-Risiko-Verhältnis. Grundsätzlich gilt: Je höher die Renditechancen, desto höher auch das Verlustrisiko. Hochwertig ist ein Fonds also dann, wenn er wie folgt abschneidet:

  • Er erzielt bei gleichem Risiko eine höhere Rendite als vergleichbare Fonds oder
  • er weist bei gleicher Rendite ein niedrigeres Risiko als vergleichbare Fonds auf.

Im seltenen Idealfall fällt beides zusammen: Der Fonds weist ein niedrigeres Risiko als seine Vergleichsfonds auf, erzielt aber dennoch eine höhere Rendite.

Erfolgreiche Fonds haben hohe Fondsgebühren

Betrachten wir nun den Zusammenhang zwischen Gesamtkostenquote und Performance im Skandia Fondsuniversum. Hier ergibt die 5-Jahres-Auswertung Erstaunliches:

  • Die von der Skandia in ihrer aktuellen Fondsauswahl angebotenen teureren Fonds haben mit einer Gesamtkostenquote von mehr als 2,5 % in den vergangenen 5 Jahren ausschließlich eine positive Performance erwirtschaftet.
  • Das Verhältnis zwischen Fondsrenditen (nach Kosten) und Gesamtkostenquote ist positiv, d. h., die hier betrachteten teureren Fonds im Skandia Fondsuniversum haben in den vergangenen 5 Jahren die höheren Erträge erzielt (vgl. Grafik).


Skandia Anspruch: Wenn hohe Gebühren, dann auch gute Performance

Während viele Fonds mit einer Gesamtkostenquote zwischen 1,5 und 2,25 % für ihre Anleger nur geringen Mehrwert, teilweise sogar Verluste erwirtschafteten, lagen die teureren Fonds wie alle C-QUADRAT- oder Carmignac-Fonds im Betrachtungszeitraum im Plus. Und das nach Abzug der hohen Kosten, die zum Großteil aus performanceabhängigen Gebühren bestehen.

Die Skandia achtet sehr darauf, dass teure Fonds auch qualitativ hochwertig sind. Die hohen Kosten sind deshalb kein Grund, den Fonds zu meiden. Im Gegenteil: Die hier betrachteten Fonds haben in den letzten 5 Jahren mit einer guten Performance geglänzt.

Wenn Sie mehr zur Fondsauswahl der Skandia wissen wollen, sprechen Sie mit Ihrem Vorsorge-Experten. Er unterstützt Sie gezielt dabei, die für Sie richtige Entscheidung zu treffen.

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