Fragen und Antworten zum Fondswechsel

Bei der Skandia können Sie in Ihrer fondsgebundenen Vorsorgelösung jederzeit und beliebig oft die Fondsauswahl ändern. Und das ohne zusätzliche Kosten. Wir beantworten Ihnen hier die am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema Fondswechsel. Sollte Ihre Frage nicht dabei sein, können Sie uns hier Ihre individuelle Frage zum Vertrag stellen.


Wie oft kann ich Fonds wechseln?

Sie können Fonds shiften (umschichten) oder switchen (wechseln), so oft Sie wollen. Diese Fondswechsel sind bei der Skandia ohne zusätzliche Kosten möglich. Mehr Infos und unser Switch-Formular finden Sie hier: www.skandia.de/switch


Was ist Switchen bzw. Shiften?

Sie können bei Vorsorgelösungen mit laufenden Beiträgen entweder ausschließlich eine Neuaufteilung für die Zukunft bestimmen oder gleichzeitig das bereits vorhandene Investment ändern. 

Begriffserklärung

Switch: Neuaufteilung der zukünftigen Investitionen. Das bereits vorhandene Investment bleibt bestehen. 

Shift: Neuaufteilung des bereits vorhandenen Investments und der Neuinvestitionen.

Einzelfondstausch: Vollständiger Verkauf eines oder mehrerer Fonds für den Erwerb von Anteilen eines oder mehrerer anderer Fonds.

Die prozentuale Verteilung muss mindestens 10 % pro Investmentfonds bzw. gemanagtes Portfolio betragen. Es sind nur volle Prozentangaben möglich – die maximale Einzelfondsauswahl liegt bei 100 %.

Der gewünschte Fondswechsel wird mit dem Rücknahmepreis der Anteile bedingungsgemäß nach Eingang des Kundenauftrags ausgeführt. Den Auftrag zur Änderung der Fondsanteile (Switch) finden Sie im Formular-Center.


Welche Fonds können ausgewählt werden?

Im Rahmen der fondsgebundenen Vorsorgelösungen der Skandia können Sie jederzeit und beliebig oft die Fondsauswahl verändern. Und das ohne zusätzliche Kosten. Sie können alle Fonds der aktuellen Skandia Fondsauswahl für ein Investment auswählen. Die aktuelle Fondsauwahl ist auf der Skandia Internetseite unter www.skandia.de/fondsauswahl einsehbar. Zudem stehen Ihnen grundsätzlich alle Fonds, die sich bereits in Ihrem Versicherungsvertrag befinden, für ein weiteres Investment zur Verfügung.


Was steckt hinter dem 4P-Prinzip der Skandia?

Die aktive Fondsauswahl an 4P-Fonds besteht aus rund 70 Fonds, die von der Skandia Investment Group regelmäßig einer anspruchsvollen Qualitätskontrolle nach dem 4P-Prinzip unterzogen werden. 4P steht für die 4 Prüfkriterien: Philosophie, Prozess, Personen und Performance.

Die wesentlichen Prüfmethoden dabei sind:

  • objektive Analyse der Fonds,
  • Überprüfung des Investmentansatzes auf seine konsequente Umsetzung und Beständigkeit,
  • kontinuierliche Prüfung des Fondsmanagements.

Die Analysten der Skandia Investment Group verleihen einem Fonds nach erfolgreicher Prüfung das Qualitätssiegel für professionelles Investment: Fonds, qualified by Skandia. Jeder Fonds muss sich vor dem Research-Team der Skandia Investment Group qualifizieren und sich anschließend immer wieder bewähren.

» Mehr Informationen zum 4P-Prinzip


Muss ich beim Kauf Ausgabeaufschläge zahlen?

 Nein, es fallen keine Ausgabeaufschläge an.


In welcher Risikoklasse befindet sich ein Fonds?

Die Risikoklasse für einen Fonds gibt Ihnen den Überblick, wie sicherheitsorientiert ein Fonds ist bzw. wie risikoreich ein Engagement in einem Fonds ist. Die Risikoklassen sind nicht gesetzlich geregelt, jedoch hat sich eine grundsätzliche Kategorisierung von einem sehr sicherheitsorientierten Fonds bis zu einem deutlich spekulativ ausgerichteten Fonds herausgebildet. Eine Beschreibung der 5 Risikoklassen der Skandia finden Sie hier.

Die Risikoklassen für alle Fonds der Skandia Fondsauswahl können unter www.skandia.de/fondsauswahl eingesehen werden. Die Risiko-Klassifizierung eines Fonds kann im Laufe der Zeit verändert werden, wenn dafür entsprechende Anhaltspunkte vorliegen.


Wie wird der Preis eines Fondsanteils berechnet?

Der Preis eines Fondsanteils wird von den Emittenten der Fonds wie folgt berechnet. Wichtiger Hinweis: Bei den fondsgebundenen Vorsorgelösungen der Skandia fällt kein Ausgabeaufschlag an.


Bsp.: Berechnung Preis eines Fondsanteils


Was versteht man unter dem Cost-Average-Effekt?

Eine fondsgebundene Versicherung mit laufenden Beiträgen kann außerdem vom sogenannten Durchschnittspreiseffekt (Cost-Average-Effekt) profitieren. Sie erwerben in schwächeren Börsenphasen regelmäßig mehr Anteile für Ihre Anlagebeiträge. In stärkeren Börsenphasen partizipiert das Anlagevermögen dann überproportional daran, weil in schwächeren Marktphasen vergleichsweise mehr Fondsanteile erworben wurden.


Warum übernimmt die Skandia nicht die tagesaktuellen Preise, wie sie bei Datenanbietern veröffentlicht werden?

Bei Datenanbietern wie OnVista, finanzen.net oder Morningstar werden morgens die Fondspreise eingespielt, welche die Fondsgesellschaften in der Nacht zuvor gemeldet hatten. Die Skandia als Versicherungsunternehmen ist aufsichtsrechtlich verpflichtet, täglich alle Kauf- und Verkaufsaufträge ihrer Kunden zu sammeln. Am Abend wird dann für jeden Fonds eine Nettokauf- oder Nettoverkaufsposition ermittelt. Frühestens am darauffolgenden Tag kann die Skandia deshalb die Fonds von der Fondsgesellschaft kaufen oder sie an diese zurückgeben. Durch den täglichen Sammelprozess aller Kauf- und Verkaufsaufträge und die Übersendung der Aufträge an die Fondsgesellschaften wird der Fondswechsel nicht mit dem tagesaktuellen Fondspreis durchgeführt.

 


Wie kann man von Kursschwankungen profitieren bzw. wie lassen sich daraus resultierende Verluste vermeiden?

Täglich ändern sich an den internationalen Kapitalmärkten die Aktien- und Anleihekurse, die Preise für Rohstoffe und Immobilien sowie alle anderen auf diesen Märkten angebotenen und nachgefragten Wertanlagen. Dementsprechend führt dies zu täglichen Preisänderungen von Fondsanteilen.

Die jüngsten Statistiken zur Auswertung von Fondsanlagen (vgl. Statistik vom 30.06.2010 des Bundesverbandes Investment und Asset Management e.V.) ergeben beispielsweise im Bereich laufender Sparbeiträge in Aktienfonds mit Fokus Deutschland eine Rendite über eine Laufzeit von 30 Jahren von jährlich 7,13 % und im Bereich Aktienfonds global von jährlich 6,15 %. Je langfristiger eine Anlage ausgerichtet ist, desto weniger beeinflussen kurzfristige Schwankungen das Ergebnis.

Dies ist allerdings nur so, wenn die Anlagesumme stets voll investiert ist. Mit anderen Worten: Sie nehmen sowohl die positiven Börsentage als auch die negativen Wertentwicklungen vollständig mit und versuchen nicht, über kurzfristig orientiertes, geschicktes Handeln ein Renditeplus zu erwirtschaften.  

Eine fondsgebundene Versicherung mit laufenden Beiträgen profitiert außerdem vom so genannten Durchschnittspreis-Effekt (Cost-Average-Effekt). Sie erwerben in schwächeren Börsenphasen regelmäßig mehr Anteile für Ihre Anlagebeiträge. In stärkeren Börsenphasen partizipiert das Anlagevermögen dann überproportional daran, weil in schwächeren Marktphasen vergleichsweise mehr Fondsanteile erworben wurden

 

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