Das 4P-Prinzip der Skandia
Für eine Fonds-Auslese auf höchstem Niveau
Das Skandia Global Investment Research -Team der Skandia Investment Group unterzieht alle Fonds vor Aufnahme in die Skandia-Auswahl einer anspruchsvollen Qualitätskontrolle nach dem 4P-Prinzip und führt diese Prüfung auch danach weiterhin durch.
Das 4P-Prinzip der Skandia beruht auf der Analyse folgender Komponenten: Philosophie, Personen, Prozess, Performance. Diese Kriterien finden zwar auch bei anderen Unternehmen Berücksichtigung, die Vorgehensweise der Skandia zeichnet sich jedoch dadurch aus, dass das gesamte Research und damit jedes einzelne "P" sehr fundiert analysiert werden. Auch die Methodik zur Analyse selbst wird kontinuierlich auf ihre Zweckmäßigkeit geprüft.
Abb.: Das 4P-Prinzip

Die wesentlichen Methoden des 4P-Prozesses sind: Objektive Analyse der Fonds, Überprüfung des Investmentansatzes auf seine konsequente Umsetzung und Beständigkeit, sowie die kontinuierliche Prüfung des Fondsmanagements.
Philosophie
Fondsmanager werden befragt, wo sie Fehlbewertungen im Markt sehen und wie sie daraus Kapital schlagen möchten. Warum glauben sie, dass ihre Strategien denen der Mitbewerber überlegen sind? Welche Maßnahmen ergreifen sie, um besser informiert zu sein als der Markt?
Prozess
Die Skandia-Experten nutzen mehrfach die Gelegenheit, sich von den Fondsmanagern umfassend das Research, die Portfolio-Konstruktion und dessen Risiko-Kontrolle erklären zu lassen. Dabei ergeben sich eine Vielzahl von Fragen, u. a.: Welche Bedeutung haben firmenspezifische (Bottom up-Ansatz) und landes- oder branchenspezifische Fakten (Top-down Ansatz)? Wie werden Unternehmen analysiert: Aufgrund der Analyse der Unternehmens-Bilanzen oder auch Vor-Ort, in der Regel also durch Unternehmens-Besuche?
Personen
Das Research-Team achtet darauf, wie kompetent die Fondsmanager sind, also ob sie ein umfassendes Verständnis der Märkte haben (weniger wichtig sind Titel oder Anzahl der Berufsjahre). Weiterhin interessant: Wie ist die Teamstruktur, wie hoch die Fluktuation?
Performance
Dies ist der wichtigste Punkt und vermutlich der am meisten missverstandene. Normalerweise wird dabei die Wertentwicklung über 1, 3 und 5 Jahre betrachtet. Ein eigentlich "schlecht" gemanagter Fonds, der riskant investiert, hat jedoch manchmal ein gutes Jahr, das die Ergebnisse über die anderen Jahre "herausreißt". Aus bloßen Zahlen ist es in einem solchen Fall nicht ersichtlich, worauf die Performance beruht und ob der Fondsmanager fähig ist, beständig attraktive Aktien aufzufinden.
Die Skandia-Analysten haben hier ihren besonderen "Auftritt". Denn sie durchleuchten detailliert die einzelnen Fondsportfolios und analysieren die Fähigkeiten der Fondsmanager: Jede einzelne Aktie wird dabei auf Gewinne/Verluste sowie auf Grund und Dauer ihres Haltens hin untersucht. So haben, z. B. Wechselkursschwankungen einen so starken Effekt, dass ein Fonds trotz schlechter Aktien eine gute Wertentwicklung vorweisen kann, ein anderer trotz guter Aktien eine negative. Durch derartige Einflussfaktoren kann die Performance stärker als durch die Arbeit der Fondsmanager bestimmt sein. Die Frage lautet in solch einem Fall: Wurde die Performance durch konsequente Umsetzung der Anlage-Philosophie erreicht?


