Pressemeldung
Warum Kunden der Skandia gelassen bleiben können
Berlin, den 20.10.2008. Die aktuellen Entwicklungen an den Börsen verunsichern viele Anleger und Verbraucher. Zusammenfassend wollen wir darlegen, warum gerade Kunden der Skandia in dieser Phase gelassen bleiben können.
Kursschwankungen nach oben wie nach unten sind das Wesen börsennotierter Kapitalanla-gen. Auch wenn die derzeitigen Kursrückgänge recht deutlich und damit schmerzhaft sind: Fondspolicen, also fondsgebundene Renten- und Lebensversicherungen, haben in aller Regel einen sehr langfristigen Anlagehorizont. Auf lange Sicht werden auch solch starke Kursausschläge, wie wir sie jetzt beobachten, erfahrungsgemäß mehr als kompensiert – nicht zuletzt aufgrund des Durchschnittskosten-Effektes (Cost-Average). Vor allem diejenigen Kunden, die monatlich Beiträge für ihre Altersvorsorge in einer fondsgebundenen Versiche-rung anlegen, können von den niedrigen Börsenkursen also sogar profitieren. Sie erwerben derzeit für ihre monatlichen Beiträge verhältnismäßig viele Fondsanteile, deren Gegenwert dann in Phasen des Börsenaufschwunges überproportional steigen kann. Grundsätzlich empfehlen wir unseren Kunden, die Entwicklung genau zu beobachten und gemeinsam mit ihrem Berater sorgfältig zu erörtern und zu prüfen, welche Strategie für sie die richtige ist.
Finanztest: Keinesfalls Kündigen
Bei der Zeitschrift Finanztest heißt es in der November-Ausgabe auf die Frage eines Lesers, ob er sich Sorgen um seine fondsgebundene Versicherung machen muss: „…Problematisch ist die Situation für Anleger, die kurz vor der Rente stehen. Sie sollten das Geld möglichst noch liegen lassen, bis sich die Lage wieder beruhigt hat. Allen anderen empfehlen wir weiterzusparen – auch in Aktienfonds. Auf keinen Fall sollten sie ihren Vertrag überstürzt kündigen. ...“
Nur ein sehr geringer Teil unserer Kunden steht unmittelbar vor der Rente. Knapp 90 Prozent aller Renten- und Lebensversicherungsverträge bei der Skandia haben eine Restlaufzeit von mehr als 10 Jahren. Alle Versicherten bei der Skandia haben aber die Möglichkeit, ihre Verträge um mindestens 5 Jahre zu verlängern, sollte die Auszahlungsphase tatsächlich in eine Schwächeperiode an der Börse fallen. Alternativ können die Fondsanteile bei Fälligkeit auch in ein Investmentdepot übertragen werden. So bleiben die Kunden flexibel, bis sich die Märkte beruhigt haben.
Garantiefonds der Skandia mit sehr solventem Garantiegeber
Ein Großteil unserer Anleger ist in Wertsicherungsfonds, so genannten Garantiefonds investiert, die eine bestimmte Ablaufleistung mehrstufig absichern. Bei sinkenden Aktien-märkten reagieren die Fonds mit Umschichtungen in Rentenanleihen. Etwaige verbleibende Risiken dieser Fonds sind darüber hinaus vom Garantiegeber, der Société Générale S.A., abgedeckt. Die Société Générale verfügt nach wie vor über eine der besten Bonitäten des Sektors und ist eine der tragenden Säulen des europäischen Finanzsystems. Sie steht mit einem Eigenkapital von mehr als 25 Mrd. Euro für die Garantie ein.
Skandia hat keine kritischen Anlagen getätigt oder empfohlen
Und auch sonst sind die Kunden der Skandia auf der sicheren Seite: Die Skandia bietet keine Fonds von Lehman Brothers oder Merrill Lynch an. Die von uns innerhalb der Renten- und Lebensversicherungen für unsere Kunden verwalteten Fonds sind Sondervermögen. Die Investment-Anlagen fallen demnach unter den Gläubigerschutz. Das bedeutet: Selbst im derzeit unwahrscheinlichen Fall, dass die entsprechende Fondsgesellschaft in eine Schieflage geraten sollte, sind die erworbenen Fondsanteile abgesichert.
Soweit die Muttergesellschaft der Skandia, Old Mutual plc, und ihr US-Lebensversicherungsgeschäft von den jüngsten Entwicklungen direkt berührt sind, hat sie dies in den letzten Tagen veröffentlicht: Siehen Sie hierzu auch http://www.oldmutual.com/mediacentre/pressReleases/index.jsp. Für das Geschäft der Skandia Deutschland ergeben sich hieraus keinerlei Beeinträchtigungen. Die Skandia ist zudem Mitglied im deutschen Sicherungsfonds für Lebensversicherungen (Protektor). Im Sicherungsfall würde die Aufsichtsbehörde die Versicherungsverträge auf den Sicherungsfonds übertragen, wodurch die Ansprüche aller aus dem Versicherungsvertrag Begünstigten geschützt sind.
Mit den Investment-Optionen der Skandia der Krise begegnen
Die Skandia verfügt als einer der führenden Fondspolicen-Anbieter über eine breite Palette an Investmentfonds jenseits der klassischen Aktienfonds. In den letzten Jahren standen bei sicherheitsorientierten Anlegern zum Beispiel Garantiefonds hoch im Kurs. Insgesamt können die Versicherungsnehmer bei der Skandia aus mehr als 120 Investmentfonds aller Anla-geklassen wählen – die weitaus größte Auswahl in einer Fondspolice anwählbarer Fonds auf dem deutschen Markt. Die Skandia ist nach Aussage von Finanztest (Heft 09/2007) einer der Anbieter auf dem deutschen Markt, bei denen Kunden „mit das breiteste Spektrum von überdurchschnittlichen Fonds“ zur Auswahl haben. So brachten unsere Qualitätsfonds innerhalb der letzten 5 Jahre eine Mehrrendite von durchschnittlich 1,34 Prozent gegenüber den entsprechenden Vergleichsgruppen (Stand: 30.6.2008). Mit diesen Investment-Optionen lässt sich für jeden Kunden und für jede Börsensituation die passende Anlagestrategie darstellen.
Volatilität an den Märkten macht aktives Management notwendig
Eines lässt sich jedoch aus der aktuellen Finanzmarktkrise als Erkenntnis im Bereich „Fondspolicen“ festhalten: Die Volatilität der Märkte macht mehr denn je ein aktives Management der Anlagen notwendig. Hierin sehen wir auch eine besondere Verantwortung für Produktanbieter und Kundenberater. Mit dem Skandia Portfolio-Navigator, unserer individuellen, auf den wissenschaftlichen Methoden renommierter Elite-Universitäten entwickelten Vermögensverwaltung, können wir Beratern ein gutes Stück dieser Verantwortung abnehmen: Der Skandia Portfolio-Navigator passt die Investment-Anlagen des Kunden regelmäßig vollautomatisch an die aktuelle Marktsituation an.
Fazit: Panik ist ein schlechter Ratgeber
Die Skandia ist von den Auswirkungen der Vertrauenskrise nicht direkt betroffen. Gleichwohl schlägt sich die Entwicklung der Aktienkurse zumindest teilweise auch in den Investment-Portfolien unserer Anleger nieder. Panik ist aber ein schlechter Ratgeber. Eine überstürzte Kündigung wäre die schlechteste aller Lösungen. Wir empfehlen unseren Kunden, die Entwicklung genau zu beobachten und gemeinsam mit ihrem Berater sorgfältig zu erörtern und zu prüfen. Die Skandia bietet innerhalb ihrer Investmentfondsauswahl alternative Anlagemöglichkeiten für die gegenwärtige Börsensituation an. Vor dem Hintergrund dieser „einzigartigen Investment-Optionen“ (Magazin Performance“, 05/2008) sind unsere Kunden gerade in der gegenwärtigen Situation bei der Skandia gut aufgehoben.
Berlin, 28. Oktober 2008



