Skandia in der Presse
Skandia: Der optimale Weg ans Investmentziel
Berlin, den 09.03.2007. Dr. Dirk Rathjen und Heiko Reddmann erklären, wie Skandia mit Top-Produkten und besserem Service bei den Poolpartnern punkten will.
Skandia geht in die Offensive. Mit verbessertem Service, einer verschlankten Produktpalette und dem einzigartigen Portfolio-Navigator will die Gesellschaft bei Beratern Boden gutmachen. poolnews sprach mit Dr. Dirk Rathjen, Head of Investment bei Skandia, über Märkte und passende Produkte. Heiko Reddmann, Vertriebsdirektor Maklerbereich bei Skandia, gab der poolnews Auskunft darüber, was sich bei der Betreuung von JDC Poolpartnern ändert.
poolnews: Herr Rathjen, die Börsen sind gut gelaufen. Sollten Anleger jetzt noch einsteigen?
Dr. Dirk Rathjen: Einerseits kann ich klar sagen, dass wir uns nicht in einer Situation wie im Jahr 2000 befinden, als die Aktienmärkte überbewertet waren. Außerdem fehlen Alternativen. Anleihen sind teuer, auf Dauer in Cash zu gehen ist auch keine Lösung. Andererseits rücken mit steigenden Börsenbewertungen auch potenzielle Stolpersteine stärker in den Blickpunkt. Beispielsweise ist der Immobilienboom in den Vereinigten Staaten vorbei, was den Konsum dämpft, was sich wiederum negativ auf die US-Konjunktur auswirken kann. Oder nehmen Sie die Emerging Markets, eine an sich spannende Investmentstory: Da haben sich die Kurse in einigen Ländern in kurzer Zeit verdoppelt oder verdreifacht. Korrekturen sind auf dem gestiegenen Kursniveau nicht auszuschließen, Aktien sind auf lange Sicht aber auch für Neueinsteiger noch attraktiv.
Was macht ein Anleger, der zwar die Börsenchancen nutzen will, der aber nicht darauf vertraut, dass es schlimmstenfalls vorübergehende Kurskorrekturen gibt?
Für diesen Anleger hat Skandia die Skandia Euro Guaranteed (SEG) 20XX Garantiefonds mit Ablaufdaten ab 2012. Bei dieser Fondsserie sind die Sparbeiträge des Anlegers zum Laufzeitende garantiert. Während der Laufzeit sind die Fonds dennoch bis zu 100 Prozent am Aktienmarkt investiert Ein weiterer Vorteil ist die Höchststandgarantie Jeden Monat werden an einem Stichtag Kurswerte festgehalten. Der höchste während der Laufzeit ermittelte Kurswert ist zum Ablauf garantiert Garantiefonds stehen unter dem Pauschalverdacht, zwar Sicherheit zu bieten, aber keine attraktiven Erträge zu erzielen.
Die SEG-Fonds werden mit der innovativen CPPI-Methode gemanagt. Bei dieser Methode wird die Aktienquote an das Marktumfeld angepasst. Fallen die Kurse, wird der Aktienbestand abgebaut. In einem stabil freundlichen Umfeld steigt die Aktienquote sukzessive bis auf 100 Prozent an. So konnte der SEG 2020 im freundlichen Börsenumfeld 2005 beispielsweise eine Rendite von 25 Prozent erzielen. Ich will aber nicht verschweigen, dass es nach einem starken Kurseinbruch mitunter eine Weile dauert, bis wieder ein hohes Aktienexposure erreicht ist. Das ist der Preis für die Sicherheit.
Welches Produkt wählt der Kunde, der diesen Preis nicht zahlen will?
Den neuen Skandia Portfolio-Navigator, der weltweit erste Portfolio-Service, der wirklich individuell auf jeden Kunden maßgeschneidert wird. Die Idee dahinter ist, dass Kunden ein aktiv betreutes Portfolio möchten. Dem Berater fehlt es aber an Zeit, jedes Kundenportfolio individuell zu managen. Und man kann ihm auch nicht zumuten, die richtigen strategischen Weichenstellungen treffen zu müssen. Wie soll der Berater etwa reagieren, wenn er in der Zeitung liest, dass die US-Wirtschaft ihren Zenit erreicht? Muss daraufhin die strategische Asset Allocation angepasst werden? Der Skandia Portfolio-Navigator übernimmt derartige Entscheidungen und passt die Allokation jedes einzelnen Portfolios sowohl den Marktverhältnissen als auch dem Profil des Kunden an.
Können Sie ein Beispiel geben?
Angenommen, die Aktienkurse kommen ins Rutschen. Dann ist es für einen Kunden, der gerade erst 500 Euro in seinen Sparplan
eingezahlt hat und noch über Jahre hinweg ansparen wird, kein Beinbruch, bis zu einemgewissen Grad an der Börse investiert zu
bleiben. Dagegen drohen einem Kunden, der schon 20 Jahre dabei ist und der 50.000 Euro angespart hat, herbe Verluste. Daher
positioniert der Skandia Portfolio-Navigator die Portfolios unterschiedlich. Auch die Risikobereitschaft des einzelnen Anlegers fließt
in die Entscheidungsfindung mit ein. Der Berater bietet dem Kunden mit dem Skandia Portfolio-Navigator somit eine individuelle
Vermögensverwaltung.
Wie funktioniert das in der Praxis?
Einmal monatlich sucht unser Verwaltungssystem alle Kunden heraus, die den Navigator angewählt haben und in diesem Monat mit der Optimierung an der Reihe sind. Die individuellen Daten werden dann an einen Server geschickt, auf dem eine Optimierungssoftware läuft, die das optimale Portfolio an das Verwaltungssystem zurückschickt. Die verwendete Optimierungstechnologie war bisher nur bei großen
institutionellen Kunden im Einsatz, weil sie extrem rechenaufwendig ist. Die Finanzmärkte werden mithilfe von komplexen volkswirtschaftlichen Simulationsverfahren abgebildet und auf dieser Basis wird jedes einzelne Portfolio anhand der jeweiligen
Vertragsdaten optimiert. Der Vermittler kann also sicher sein, dass sich jemand auf neuestem Stand der Technik um das Geld seiner Kunden kümmert. Der Kunde vergibt erfahrungsgemäß Pluspunkte dafür, dass ihm eine individuelle Lösung mit professionellem
Management im Hintergrund geboten wird.
Gibt es noch weitere Vorteile für Vermittler?
Der Berater reduziert seine Haftungsrisiken. Angenommen, irgendwann klagt ein unglücklicher Kunde. Er sagt dem Richter: "Ich habe Geld verloren." Dann sagt der Richter: "Selbst schuld, Ihr Berater kann ja nicht die Zukunft vorhersehen." Der Kunde wendet ein: "Ja, aber mein Berater soll zahlen, weil er sich gar nicht um mein Portfolio gekümmert hat." Was soll der Vermittler da antworten? "Ich hatte keine Zeit?" Wenn ich ein System anbiete, das weit über eine Markowitz-Optimierung hinausgeht, das Portfolio regelmäßig automatisch neu optimiert, dann kann ich sagen, dass der Kunde optimal betreut wurde. Außerdem hat der Berater ein Alleinstellungsmerkmal
im Wettstreit mit den Banken. Diese versprechen zwar auch vermeintlich individuelle Vermögensverwaltung, in Realität sieht dann aber ein Depot aus wie das andere. Last but not least bieten JDC Poolpartner mit dem Portfolio-Navigator eine hochwertige, renditestarke Fondspolice an.
Das klingt so, als hätte Skandia die Produkte, die Berater brauchen. Die Zusammenarbeit mit den JDC Poolpartnern lief 2006 trotzdem nicht optimal. Warum, Herr Reddmann?
Heiko Reddmann: Wir hatten früher sehr gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Jung, DMS & Cie. gemacht. Ich muss aber einräumen, dass unsere Vor-Ort-Betreuung der JDC Vertriebspartner im vergangenen Jahr nicht so gewährleistet war, wie es sein sollte. Das hat zu Enttäuschungen bei den Beratern geführt. Wir haben aus den Fehlern gelernt und verfolgen inzwischen ein neues Vertriebskonzept.
Was sind die Unterschiede?
Früher gab es lediglich einen Ansprechpartner im Außendienst für ganz Deutschland. Dieser konnte nur in Ausnahmefällen direkte Unterstützung leisten, wenn Poolpartner beispielsweise Kundenveranstaltungen organisieren wollten. Außerdem wussten die Berater oft nicht, an wen sie sich bei Fragen zu Skandia-Produkten wenden können. Inzwischen haben wir sowohl den Außen- als auch den Innendienst personell verstärkt. Jeder Berater hat einen festen Ansprechpartner im Innendienst in Berlin, der Fragen beantwortet, und einen im Außendienst in seiner Region, der ihm tatkräftig zur Seite steht. Die Betreuung der JDC Poolpartner hat sich entscheidend
verbessert, was auch mit unserer Wertschätzung von Jung, DMS & Cie. zusammenhängt.
Inwiefern?
Wie ich eingangs sagte, hatte Skandia schon gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Jung, DMS & Cie. gemacht. Außerdem
schätzen wir das Potenzial des Pools als sehr hoch ein. Daher zählen wir JDC zu unseren Top-8-Geschäftspartnern in Deutschland. Das heißt, Skandia ist bereit, durch eine stärkere Unterstützung der JDC Poolpartner die Zusammenarbeit mit Leben zu füllen, Präsenz zu zeigen.
Sie sagten, dass die Berater bei Fragen nicht wussten, an wen sie sich wenden sollen. Sind denn die Skandia-Produkte so schwer verständlich?
Nachdem wir unsere Produktpalette radikal verschlankt haben, nicht mehr. Früher hatten wir in jedem Geschäftsbereich mehrere Tarife und von jedem Tarif verschiedene Variationen. Da wusste manch einer nicht mehr, was in diesem Tarif enthalten ist, was jener nicht hat. Jetzt gibt es für jedes Geschäftsfeld nur noch einen einzigen Tarif, der Durchblick ist kinderleicht. Wenn der Berater heute für seinen Kunden z. B. eine Fondsrente sucht, bieten wir ihm SFR an, die Skandia Fondsrente . Kommt eine Einmalbeitragspolice in Betracht, so wählt er den Tarif SFE, die Skandia Fondspolice gegen Einmalbeitrag (Vermögenspolice) - ein Tarif, so einfach ist das.
Ist nicht die Kehrseite, dass die Kunden dadurch weniger Auswahl haben?
Nein, der neue Tarif ist so gut, wie alle alten Tarife zusammen. Alle Funktionalitäten, die es vorher gab, wurden in einem Tarif vereint. Wie aus einem virtuellen Baukasten kann der Berater einzelne Bestandteile aus diesem Tarif auswählen oder weglassen. Seit wir im vergangenen Jahr die Produktpalette gestrafft haben, gilt bei uns im Haus folgende Maxime: Wenn Skandia einen neuen Tarif herausbringt, muss der besser sein als alle, die wir vorher angeboten haben, sonst bleibt er in der Schublade.
Wir danken Ihnen für dieses Gespräch.



