Skandia in der Presse
Fondspolicen & Zertifikate: Gesicherte Gewinne. Verdoppelt in elf Jahren
Berlin, den 29.08.2007. Noch vor zehn Jahren galt der Satz: Wer Sicherheit will, muss seine Rendite opfern. Heute gilt dieser Satz: Sicherheit und Rendite schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich. Moderne Fondspolicen und innovative Zertifikate liefern den Beweis. Natürlich ist es keine Frage: Versicherungen und Investmentbanken haben nichts zu verschenken. Wer Kapitalgarantien abgibt, muss diese finanzieren. Das heißt: Nicht jeder Euro fließt direkt in die Sparform, Dividenden werden einbehalten, Gebühren veranschlagt. Anlegern kann das egal sein - solange die Rendite stimmt und das Geld sicher ist.
Bei vielen Produkten trifft das zu. Ein Beispiel ist die Allianz Privat-Rente Index Select. Sie gehört zur Rubrik Fondspolice mit Rentenversicherung und Todesfallschutz. Im Unterschied zur klassischen Fondspolice fließt das Geld der Anleger nicht in einen Investmentfonds, sondern partizipiert an der Wert-entwicklung des Euro-Stoxx-50. Das funktioniert so: Nach jedem Indexjahr wird die Jahresrendite durch die Addition der monatlichen Indexveränderungen ermittelt. Das Indexjahr beginnt je nach Vertragsabschluss am 1. April oder 1. Oktober. Ergibt sich nach zwölf Monaten ein positiver Wert, wird dieser sofort gesichert und kann nicht mehr verloren gehen (Lock-in). Ist die Rendite negativ, wird sie auf null gesetzt. Kapitalverluste sind damit ausgeschlossen. Finanziert wird die Sicherheit durch die monatliche Renditeobergrenze (Cap). Das tut dem guten Ergebnis jedoch keinen Abbruch, wie der Blick in die Vergangenheit zeigt. Bei einem unterstellten monatlichen Cap von vier Prozent lag die Per-annum-Rendite in der Rückrechnung in den vergangenen zwölf Jahren bei mehr als sechs Prozent. Zwischen 1987 und 1999 wären es gar 8,5 Prozent pro Jahr gewesen.
Nebenbei glänzt die Rente Index Select mit hoher Flexibilität. Einzahlungen sind während der Laufzeit bis zu einer Höhe von 20000 Euro pro Jahr jederzeit möglich. Das gilt ebenso für Entnahmen, sofern die Summe mindestens 1000 Euro beträgt und mindestens 1000 Euro Rückkaufswert verbleiben. Der Mindestbeitrag liegt bei 25 Euro, der Rentenbeginn ist variabel. Und obendrein können Anleger vor jedem Indexjahr zwischen der standardmäßigen Indexpartizipation oder einer garantierten Verzinsung wählen. Sie lag bei der letzten Festsetzung bei stattlichen 4,7 Prozent.
Ähnlich funktioniert die Fondspolice Skandia Euro Guaranteed (SEG), eine fondsgebundene Lebensversicherung. Hier gilt: Pro Fondsanteil wird der höchste Anteilspreis zum Ablauf garantiert, der jemals an einem Stichtag (jeweils der zweite Mittwoch im Monat) erreicht wurde. Bei einem Verkauf vor Ablauf wird der aktuelle Fondswert ausbezahlt, denn die Garantie gilt nur am Ende. Anleger haben derzeit die Wahl zwischen elf Policen, die sich hinsichtlich Laufzeit und Zusammensetzung unterscheiden. Grundsätzlich gilt: je länger die Laufzeit, desto höher der Aktienanteil. Rückt das Ende der Laufzeit näher, steigt zur Absicherung der Rentenanteil. Beim SEG 2021 liegt die Aktienquote derzeit bei 97 Prozent, beim SEG 2012 sind es nur noch 34 Prozent. Da Fondspolicen eine langfristige Anlage sind, sollten Investoren etwa den SEG 2020 wählen. Seine Aktienquote liegt bei 96 Prozent. Der garantierte Wert pro Fondsanteil steht derzeit bei 119,30 Euro, der aktuelle Fondswert beträgt 111,23 Euro.
Die Wertentwicklung kann sich sehen lassen: Der SEG 2020 kletterte in den letzten drei Jahren um 37,5 Prozent, was einer Rendite von gut elf Prozent pro Jahr entspricht. Wegen dem zunehmend höheren Anteil an festverzinslichen Papieren wird das zwar nicht so bleiben. Dennoch können sich Anleger über die gesamte Laufzeit auf eine durchschnittliche Per-annum-Rendite von fünf bis sieben Prozent einstellen. Bei einer Haltedauer von zwölf Jahren läge der absolute Gewinn damit immerhin bei 80 beziehungsweise 150 Prozent.
Eine Alternative zu den sicheren Fondspolicen sind Garantiezertifikate. Diese Produktgattung gehört längst zu den Lieblingskindern der Anleger. Zum Ende des ersten Halbjahrs 2007 lag das in Zertifikate investierte Volumen bei rund 136 Milliarden Euro. Ein Drittel davon entfällt auf Garantie-produkte. Kein Wunder: "Die Abgeltungssteuer macht Produkte mit Kapitalgarantie wesentlich interessanter als vorher", erklärt Lars Hille, stellvertretender Vorstandschef des Derivate Forums. Grund: Sie werden ohnehin schon besteuert - und mit der Abgeltungsteuer dann weniger stark. "Garantieprodukte sind ideal für sicherheitsbewusste Anleger, die langfristig eine Fortsetzung des Aktienaufschwungs erwarten."
Besonders interessant sind Produkte mit 100 Prozent Kapitalschutz und 100 Prozent Partizipation. Das heißt: Fällt der Basiswert, etwa ein Index, bekommen Investoren am Ende der Laufzeit ihr Geld zurück. Achtung: Die Rückzahlung bezieht sich stets auf den Nennwert und nicht auf den individuellen Einstiegskurs eines jeden Anlegers. Ein Beispiel ist ein Garantieprodukt der HypoVereinsbank auf den Euro-Stoxx-50. Hier sind Anleger eins zu eins an der Entwicklung des Europa-Index beteiligt - wenn der Kurs steigt. Sollte das Barometer am Ende der Laufzeit im Jahr 2012 gefallen sein, gibt es den Nominalwert zurück.
Natürlich hält die Welt der Zertifikate auch noch andere Produkte in petto. Aussichtsreich sind derzeit - unter dem gemeinsamen Nenner Sicherheit und Rendite - auch Discounter (s. Tabelle unten). Ein Dax-Discounter der Commerzbank kommt gegenwärtig auf eine Per-annum-Rendite von 6,3 Prozent. Voraussetzung für das Erreichen der Rendite: Der Dax muss am Ende der Laufzeit (2012) über 5000 Punkten notieren. Er könnte also um 2500 Punkte fallen, und die Rendite gäbe es trotzdem. Auch wenn die Börsen derzeit ohne Frage nervös sind - dieses Szenario ist wohl kaum zu erwarten.



