Skandia in der Presse
Zukunft zu verschenken
Berlin, den 06.03.2009. Kinderpolicen sind das bessere Sparbuch. Sie sichern das Kind rundum ab und bieten gute Renditen. Doch was ist besser, einzelne Policen oder das Komplettpaket?
Susanne blickt versonnen auf ihren kleinen Sohn. Ansumana hüpft wild auf dem Trampolin auf und ab. Der Frühling steht vor der Tür und damit kommt hoffentlich besseres Wetter. Dann geht es für den Sechsjährigen endlich nach draußen. Das Energiebündel ist drinnen kaum mehr zu bändigen. „Na hoffentlich passiert ihm da nichts, so aktiv wie er immer ist“, macht sich die alleinerziehende Mutter Gedanken. Sie denkt daran, was der Kleine im letzten Sommer alles angestellt hat. „Er ist einfach neugierig. Alles muss er sich genauer anschauen.“ Während Susanne ihren Sohn betrachtet, der mittlerweile vom Trampolin gestiegen ist und wie von der Tarantel gebissen durch den Raum tobt, sorgt sie sich: „Wie ist Ansumana eigentlich versichert? Krankenversicherung, klar, über sie ... Eine Haftpflichtversicherung hat sie abgeschlossen. Sicher ist sicher bei dem kleinen Racker. Aber wie sieht es bei einem Unfall aus? Und später? Wer soll das Studium bezahlen?“ Susanne hat bereits über einen Fondsparplan nachgedacht. Aber am Ende des Monats bleibt immer so wenig übrig, es reicht nicht zum regelmäßigen und effektiven Sparen.
Wichtig ist nicht, wie viel, sondern wann.
Schade, denn je früher der Einstieg, desto größer der Verzinsungseffekt. Aber auch das Risiko der Volatilität sinkt durch Streuung und langfristige Anlage, weiß Skandia-Vertriebs- und Marketingvorstand Sven Enger: „Bei Vorsorgeprodukten wie der Fondspolice spielt der Anlagezeitraum eine wichtige Rolle: Langfristig betrachtet bieten Aktienfonds immer noch die besten Renditeaussichten.“ Deswegen offerieren viele Versicherungsgesellschaften sogenannte Kinderpolicen, mit Laufzeiten bis zu 60 Jahren und mehr. In der Regel bestehen die Policen aus zwei Versicherungen: Eine schützt die Kinder gegen Invalidität und die andere ist meistens eine fondsgebundene Rentenversicherung. Damit können Eltern oder Großeltern auch die Ausbildung ihrer Schützlinge finanzieren. Da sind flexible Lösungen gefragt. „Bis zu 3.000 Euro können über fünf Jahre hinweg aus dem Fondsvermögen entnommen werden. Die Police muss nicht gekündigt werden, sondern kann ein Leben lang laufen“, erklärt der Leiter des Produktmanagements von Aspecta Christoph von Forstner das flexible Versicherungsmodell der EINSTEIN.Invest.
Familienpolicen sind speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und jungen Familien zugeschnitten. Sie bieten in der Summe eine Reihe von Vorteilen, die keine einzelne Versicherung beinhaltet. Aber vor allem nutzen sie den frühen Einstieg zum Sparen. Wer monatlich die Hälfte des Kindergelds (82 Euro) zu 9 Prozent anlegt, hat nach 60 Jahren über zwei Millionen Euro angespart. Selbst bei einer jährlichen Verzinsung von nur 4 Prozent sind es noch knapp 250.000 Euro. Für ein Studium würden die 4 Prozent wohl nicht ganz reichen: keine 28.000 Euro wären nach 19 Jahren erspart. Zwar klingen die umgerechnet 500 Euro pro Monat für ein Studium erst einmal nicht schlecht. Dass im Jahr 2028 davon die Studentenbude, Studiengebühren und der tägliche Bedarf des Kindes bezahlt werden können, ist allerdings eher unwahrscheinlich (siehe Grafik). Trotzdem hat sich Susanne vorgenommen, wenn sie wieder mehr Geld verdient, einen Fondsparplan in Betracht zu ziehen.
Wogegen sich versichern?
Halten die Kombilösungen für Kinder wirklich, was sie versprechen? Was ist notwendig, was entbehrlich? Zunächst einmal hat der eigene Versicherungsschutz Vorrang. Eine Risikolebens- und eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung bieten dem Nachwuchs Schutz vor dem größten Risiko: dem Ausfall des Versorgers. „Zu allererst sollten immer die Eltern abgesichert sein. Da sollte primär investiert werden. Die Kinderpolice wird daher oft von den Großeltern bespart“, meint Thomas Pollmer, Produktmanager für Versicherungen bei Jung, DMS & Cie. Wenn die Grundversorgung der Eltern geregelt ist, sollte die Invalidität des Kindes abgesichert werden. In Deutschland sind derzeit mehr als 160.000 Kinder durch Unfall oder Krankheit schwerbehindert. Im Gegensatz zu Erwachsenen, bei denen eine Schwerbehinderung in aller Regel durch Krankheit entsteht, sind Kinder durch Unfälle gefährdet. Der Staat bürgt für das Wohl des lieben Nachwuchses nur in Schule oder Kindergarten und auf dem Weg dorthin. Die meisten Unfälle aber passieren in der Freizeit und sind von Vater Staat nicht abgesichert. Die Pflegekasse zahlt je nach Pflegestufe bis maximal 660 Euro, falls die Eltern die Pflege selbst organisieren. Wenn das Kind durch einen Unfall bleibende Schäden erleidet, ist das allein schon schlimm genug. Für die lebenslange Benachteiligung sollte wenigstens ausreichend Kapital zur Verfügung stehen. Hier spielen gute Kinderpolicen ihren größten Vorteil aus: Sie bieten eine spätere Übernahme des Kindes in eine Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsprüfung.
Rundum sorglos oder individuell?
Doch ist eine breit diversifizierte Altersvorsorge von einer separaten Versicherung getrennt nicht sinnvoller? Sven Enger verneint entschieden: „Seit dem 1. Januar sind Fondssparer steuerlich erheblich schlechter gestellt. Denn seit Jahresbeginn behält das Finanzamt jährlich 25 Prozent der Sparplan-Erträge ein. Und bei der Auszahlung kassiert Vater Staat dann erneut ab. Darüber hinaus enthält ein Sparplan keine Versicherungsleistungen wie Todesfallschutz oder Hinterbliebenenabsicherung.“ Nur, was passiert, wenn man die Raten nicht zahlen kann? „Prinzipiell ist es sinnvoll Sparprozesse von der Absicherung biometrischer Risiken zu trennen. Wenn der Kunde in finanzielle Engpässe kommt, ist es weniger dramatisch mal eine Zeitlang Sparraten auszusetzen als den Versicherungsschutz zu verlieren“, gibt Pollmer zu bedenken. Gute Versicherungen bieten deswegen jederzeit mögliche Beitragspausen, Entnahmen und Zuzahlungen an, um eine möglichst hohe Flexibilität zu gewährleisten. Bei aller Flexibilität rät der Experte von Jung, DMS & Cie. sich erst einmal zu fragen, für welches Ziel der Kunde sparen will: „Bei der Altersvorsorge ist ein Versicherungsmantel vorteilhafter; je langfristiger die Anlage, desto besser.“ Bei einer Ausbildungsfinanzierung würde Pollmer eher zu Anlagen mit kürzeren Laufzeiten raten. Gerade beim heutigen Markt sind der älteren Zielgruppe, die eher sichere Anlagen bevorzugen, volatile Anlagen schwer zu vermitteln. „Es geht nicht darum, was der Vermittler gut findet, sondern wobei der Kunde sich wohl fühlt.“ Also zuerst, welches Anlageziel für das Kind angestrebt wird, und dann, welche Anlagementalität der Kunde hat. Will er seine Anlage selbst gestalten, ist es wichtig innerhalb der Police zwischen möglichst vielen Fonds frei wählen zu können. Kostenloses Wechseln innerhalb der Anlage ist bei langfristigen Investments ein Muss.
Wer selbst nicht Zeit oder Muße hat sich um die Anlage zu kümmern fährt besser mit einer professionellen Vermögensverwaltung. Sven Enger: „Der Kunde erhält zu jeder Zeit die Möglichkeit, mit dem ‚Skandia Portfolio-Navigator‘ einen vollautomatischen Vermögensverwalter für die Fondspolice zu aktivieren.“ Schön fürs ökologische Gewissen, dass über 20 ökologisch-nachhaltige Fonds zur Verfügung stehen. Ein ganz anderes Bonbon bietet die kostenlose Mitgliedschaft im „ASPECTA Känguru-Klub“, der eine Vielzahl von Serviceleistungen bietet: Hilfe bei der Suche eines Babysitters oder Nachhilfelehrers oder Beratung bei Gesundheitsfragen durch einen Kinderarzt. Ansumanas Opa hat für sein Enkelkind mit dem Sparen begonnen. Allerdings ist das Geld mit einer festen Laufzeit angelegt. Dafür ist es wenigstens sicher.



