Skandia Aktuell

Altersvorsorge gegen den Klimawandel: Rückblick auf die Podiumsdiskussion Klima und Finanzen

Lässt sich mit Renten das Klima schützen? Diese und andere aktuellen Fragen wurden auf der Podiumsdiskussion der Skandia von Experten diskutiert. Wir werfen einen Blick zurück auf die Diskussion und einen Blick nach vorn: Welche Chancen stecken für Vertrieb und Kunden in den nachhaltigen Fonds der Skandia?

Im Rahmen der Aktionswoche Klima und Finanzen des Bundesumweltministeriums diskutierten Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft die Bedeutung nachhaltiger Kapitalanlagen für die Altersvorsorge. Die Skandia lud dabei zur Podiumsdiskussion ein und hat unter dem Thema Steigende Meere, sinkende Renten – über den Zusammenhang von Erderwärmung und Altersarmut eine anregende Debatte angestoßen.

Mehr Klimaschutz durch Beratung

Bislang sind von rund 4 Billionen Euro privaten Sparvermögens nur 1 bis 2 % in nachhaltigen Investments gebunden. Nach Meinung des Bundesumweltministeriums (BMU) ist dies viel zu wenig. Würde es gelingen, allein 10 % dieser Sparleistungen in nachhaltige Fonds zu investieren, könnten wichtige Umweltziele der nächsten Jahre finanziell gestemmt werden, so der Referatsleiter des BMU, Dr. Patrick Graichen. „Die Kunden müssen darüber aufgeklärt werden, welche Möglichkeiten sie ganz persönlich haben, nicht nur etwas für ihre Altersvorsorge zu tun, sondern gleichzeitig die Umwelt zu schützen“, unterstrich er. Daher werde das BMU darüber nachdenken, wie das Thema nachhaltiges Investieren in die Beratungsgespräche aufgenommen werden kann.

Klimaschutz ist Wachstumsmarkt

In vielen Köpfen ist das Thema Klimaschutz noch immer mit wirtschaftlichen Einbußen besetzt. Gleich mehrere Experten auf der Skandia Podiumsdiskussion räumten mit diesem Vorurteil auf. Volker Werber, Vorsitzender des Forums Nachhaltige Geldanlage, warb dafür, dass umweltbewusstes Verhalten kein Verzicht auf Konsum oder Spaß bedeutet. Im Gegenteil: Es sei hinlänglich bekannt, dass nachhaltiges Investment mindestens mit den gleichen Renditen aufwarten könne wie herkömmliches.

Der gleichen Meinung ist Prof. Carlo Jaeger vom Potsdam-Institut für Klimaforschung. Er bezeichnet den Klimaschutz als einen der wichtigsten Wachstumsmärkte der nächsten Jahre.

Auf dem richtigen Weg und dem Wettbewerb einen Schritt voraus

Mit 20 zertifizierten Nachhaltigkeitsfonds bietet die Skandia die größte Auswahl an nachhaltigen Anlagemöglichkeiten unter allen Fondspolicenanbietern in Deutschland. Die Fonds sind auch auf ethischen und sozialen Mehrwert ausgerichtet und investieren in Zukunftsthemen wie Umweltschutz, alternative Energien oder Ressourcensicherung. Ende 2009 verwaltete die Skandia im Bereich nachhaltige Altersvorsorge ein Fondsvolumen von über 17,5 Millionen Euro. „Bislang investiert nur ein vergleichsweise kleiner Teil unserer Kunden in nachhaltige Anlagen“, sagt Hermann Schrögenauer, Vorstand Vertrieb und Marketing. „Deshalb ist es uns wichtig, Kunden und Berater umfassend über die Möglichkeiten nachhaltiger Fonds aufzuklären. Nachhaltige Fonds können aber eben nicht nur Werte schaffen, sondern auch einen gesellschaftlich verantwortungsvollen Beitrag leisten.“

 
Abb.: Hermann Schrögenauer, Prof. Carlo Jaeger

Der Geschäftsführer von ProVita, Stephan Maiss, lobte die Skandia ausdrücklich für diese Nachhaltigkeitsstrategie. Während andere Anbieter die Chancen des nachhaltigen Investments lange Zeit ignorierten, setzte die Skandia von Anfang an auf diesen Markt. Und das zahlt sich aus. Maiss: „Wenn ich weiß, dass ich Gutes bewirke und dabei nicht auf Rendite verzichten muss, liegt die Entscheidung doch auf der Hand.“

 

 

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